Die jüngste Sitzung der Steinbacher Stadtverordnetenversammlung am 02.09.2024 um 19:00 Uhr im Steinbacher Bürgerhaus stand für die GRÜNE Fraktion ganz im Zeichen der anstehenden Änderungen in der Steinbachaue. Zwar war dies nur einer von insgesamt 10 Tagesordnungspunkten und mit dem Quartalsbericht zum Steinbacher Haushalt stand ein weiteres wichtiges Thema auf der Agenda, der von Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit den beiden Koalitionsparteien erfolgreich eingebrachte Antrag zur Erstellung eines Entwicklungskonzepts für die Steinbachaue ist jedoch von mindestens so großer Bedeutung für die zukünftige Gestaltung unserer Stadt.
Bereits seit mehreren Jahren, zuletzt besonders prominent mit der Vorstellung einiger Projektideen durch Studierende aus Geisenheim im vergangenen Jahr, setzen sich die Steinbacher Grünen für eine naturverbundene und menschenfreundliche Aufwertung der Steinbachaue ein. Nach intensiven Gesprächen, Begehungen vor Ort und Besuchen in Nachbarkommunen, sowie eingehender Sichtung der aus Geisenheim vorgelegten Ideen, brachten drei der vier im Steinbacher Stadtparlament vertretenen Parteien nun einen gemeinsamen Antrag zu den nächsten konkreten Schritten ein: Es soll ein professionelles Konzept entwickelt werden, das Geisenheimer Ideen, örtliche Gegebenheiten, sowie von der Steinbacher Politik und Steinbacher Bürgerinnen und Bürgern gesetzte Prioritäten berücksichtigt. Die Umsetzung ist dabei phasenweise über einen längeren Zeitraum, aufgeteilt auf mehrere Haushaltsjahre angedacht.
„Die Entwicklung der Steinbachaue wird sich über Jahre hinziehen, um so wichtiger ist es ein solides Konzept zu haben, dass je nach Verfügbarkeit von Mitteln sozusagen Schritt für Schritt umgesetzt werden kann. Das schafft Klarheit und stellt sicher das gerade bei knappen Haushaltsmitteln keine öffentlichen Gelder für Doppelplanungen verschwendet werden“, sagte Fraktionsvorsitzende Sabine Schwarz-Odewald in ihrer Rede. Insbesondere die Schaffung von attraktiven Schattenplätzen, die Aufwertung der Radstrecke in Richtung Frankfurt und das Schaffen einer weiteren Naherholungsfläche stehen im Fokus des Antrags, welcher mit breiter Mehrheit verabschiedet wurde.
Große Einigkeit bestand auch bei den anderen Tagesordnungspunkten, wozu vor allem einige Formalia wie der quartalsmäßige Haushaltsbericht, sowie einige Anpassungen und Verlängerungen diverser öffentlich-rechtlicher Vereinbarungen gehörten.

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